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Notversorgung in der Kläranlage Ebreichsdorf sichergestellt

Durch die Anschaffung von drei mobilen Notstromaggregaten für die Kläranlage Ebreichsdorf sowie 3 x 1.000 Liter Dieseltanks hat sich die Stadtgemeinde für den Fall eines Blackouts abgesichert.

Stadtoberhaupt LAbg. Wolfgang Kocevar berichtet: „Seit vorigem Jahr beschäftige ich mich mit einem großen Gremium in Ebreichsdorf mit der komplexen Vorbereitung der Versorgung im Falle eines großflächigen Stromausfalls. Fakt ist, dass sehr viele für uns jetzt selbstverständliche Angebote, ohne Strom, wegfallen werden. Wir haben aber auch gelernt, dass Vieles, das in einem solchen Fall wegfällt, als Luxus betrachtet werden kann und es keinen Grund zur Panik gibt, solange man die essentiellen Vorbereitungen getroffen hat.“ 

Oberste Priorität für Ebreichsdorf hat die Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung und die Sicherstellung der Einsatzorganisationen. Beide Trinkwasserlieferanten, EVN Wasser und den Triestingtaler Wasserverband, haben zugesichert, dass die Trinkwasserversorgung im Notbetrieb durch Sammelbehälter und Notstromaggregaten aufrechterhalten werden kann. Auch die Feuerwehren sind mit Notstromaggregaten ausgestattet und können die Einsatzbereitschaft beibehalten. Mit den neuen mobilen Stromerzeugern ist es nun auch möglich die Kanal-Pumpwerke am Laufen zu halten und das Abwasser in den Leitungen durch unsere 16 Pumpstationen weiter entsorgen zu können.

„Ein großer Vorteil ist, dass diese Generatoren auch bei anderen Einsätzen überall dort, wo mehr Elektrizität als üblich benötigt wird oder bei Übungen von Einsatzkräften für den Ernstfall, auch ortsübergreifend genutzt und eingesetzt werden kann“, informiert Bauhofleiter und Zivilschutzbeauftragter der Stadtgemeinde Ebreichsdorf Michael Ditzer.

Stadtrat Markus Gubik: „Schon seit 2 Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema ‚Blackout‘. Mir war und ist wichtig, dass der Kanal auch funktioniert, wenn kein Strom da ist. Gut ist, dass wir die Notstromaggregate schon vor einem Jahr bestellt haben, also noch vor dem ‚Run‘ auf diese Geräte. Wir haben so noch einen sehr guten Preis bekommen.“

Bürgermeister Kocevar berichtet: „Die ersten und wichtigsten Schritte für eine Blackout-Vorsorge in unserer Stadtgemeinde sind gesetzt. Jetzt geht es an die Detailarbeit zu weiteren Vorsorgemaßnahmen, um die Folgen eines

möglichen Blackouts weiter abzumildern und die Sicherheit unserer Gemeinde zu erhöhen – z.B. Funktionsbesetzungen des Krisenstabs, Kommunikation, Einrichten Informations-Stützpunkte für den Ernstfall oder Auskünfte zur Eigenvorsorge durch die Bevölkerung selbst.“

Bildquelle: Stadtgemeinde Ebreichsdorf

Bild 1 (v.l.n.r.): Bauhofleiter & Zivilschutzbeauftragter Michael Ditzer, Vize Bgm. & STR Christian Pusch, STR Markus Gubik, Bgm. LAbg. Wolfgang Kocevar, Klärwärter Günter Krinetzky

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