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„Sauber heizen für Alle“

Blumau-Neurißhof informiert über Fördermöglichkeiten

Blumau-Neurißhof, als Mitglied der Kleinregion, lud kürzlich zur Informationsveranstaltung „Sauber heizen für Alle“ der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (eNu) ein. Gemeinsam mit Bürgermeister René Klimes und eNu-Energieexperten Gerhard Los wurde die unumgängliche Anpassung an den Klimawandel beleuchtet.

Angesichts der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels waren sich alle einig, dass Gegenmaßnahmen unerlässlich sind. Haushalte können dabei einen erheblichen Beitrag leisten, insbesondere durch den Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energieträger, für die derzeit bis zu 100 % Förderung von Bund und Land NÖ zur Verfügung stehen.

Allerdings betonte der Experte, dass das Eigenheim für den Umstieg gerüstet sein sollte. „Den Heizkessel zu tauschen, ohne das Haus zu dämmen, ist wie mit einem 16-Tonner die Frühstücksbrötchen zu holen. Es funktioniert zwar, ist aber sehr energieaufwendig“, stellte Gerhard Los fest.

Für Los bedeutet Dämmung nicht nur eine Wärmedämmfassade von 20 bis 30 cm, moderne Fenstersysteme und eine isolierte oberste Geschoßdecke. 

Er betonte auch, dass ungedämmte Rohrleitungen, Zwischendecken, Balkone und andere Kältebrücken zu eklatanten Wärmeverlusten führen können.

Es gibt auch Optimierungspotenzial bei vielen Heizkörpern. „Nicht umsonst sind heute Thermostate und Durchflussregelventile Standard“, erklärte der Experte. Die Entscheidung zwischen Pellet- oder Hackschnitzelheizung und Wärmepumpe ist letztendlich eine individuelle, mit der sich viele angesichts der aktuellen Fördersituation beschäftigen.

Foto: Sonja Pohl

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