In Kooperation mit der Mittelschulgemeinde Oberwaltersdorf – Trumau wurden Südwind-Workshops unter dem Titel „Durch andere Türen“ durchgeführt.
Gemeinsam mit Südwind-Referentin Anna Gatschnegg setzten sich die Schüler:innen mit der Frage auseinander, was „Zuhause“ für sie persönlich bedeutet. Dabei wurden individuelle Bedürfnisse mit grundlegenden Menschenrechten wie dem Recht auf sicheres Wohnen, sauberes Wasser und eine gesunde Umwelt verknüpft.
Im Rahmen des Workshops lernten die Jugendlichen unterschiedliche Wohnkonzepte von jungen Menschen aus aller Welt kennen. Sie erfuhren, wie vielfältig Wohnformen sein können, entdeckten aber auch zahlreiche Gemeinsamkeiten mit ihrem eigenen Alltag. Kreativ setzten die Schüler:innen ihr neu gewonnenes Wissen um, indem sie verschiedene Wohnarten mit unterschiedlichsten Materialien nachbauten und einander präsentierten.
Thematisiert wurden auch die Unterschiede innerhalb einzelner Länder, die häufig mit ungleichen Handlungsmöglichkeiten und einem ungerechten Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen verbunden sind. Dabei wurde deutlich, dass sicheres Wohnen für alle nur durch eine gerechte Verteilung von Ressourcen und einen achtsamen Umgang mit dem Planeten als gemeinsames Zuhause möglich ist.
Nachhaltiges Wohnen, Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung und Klimaschutz sind zentrale Bestandteile der 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen. Diese Ziele, zu deren Umsetzung sich auch Österreich und die Europäische Union bis 2030 verpflichtet haben, standen ebenfalls im Fokus des Workshops. Besonders hervorgehoben wurde dabei das SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“, das sich mit der Gestaltung inklusiver, sicherer und nachhaltiger Lebensräume befasst.
Foto: Südwind
