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Trumauer besuchten mit der Gemeinde das Schloss Hof

Im Rahmen des Trumauer Kulturjahres „trumTur“ fand am 26. Mai ein Ganztagsausflug statt. Ziele waren das Schloss Hof im Marchfeld inklusive Besichtigung der Prunkträume, des Kellers, des Barockgartens und der Sonderausstellung „Imperiale Hochzeiten“ sowie das Traditionslokal Uferhaus in Orth an der Donau.

Ein mit 50 Teilnehmern bestens gefüllter Bus machte sich am 26. Mai auf den Weg ins Marchfeld. Am Programm stand der Ausflug „Imperiale Hochzeiten, Schloss Hof und Fischessen an der Donau“, organisiert vom Kulturausschuss der Marktgemeinde Trumau unter der Leitung des geschäftsführenden Gemeinderates Markus Artmann. Kulturbeiratsmitglied Michael Hirschinger, von dem die Idee zur Veranstaltung stammte, hatte den Ausflug zusammengestellt und fungierte selbst als Reiseleiter. Die Fahrt war Teil des Trumauer Kulturjahres „trumTur“.

Prinz Eugen, Maria Theresia und weiße Esel 

Erster Programmpunkt war der Besuch von Schloss Hof, dem größten der sechs Marchfeldschlösser. 1725 erwarb es Feldherr Prinz Eugen und baute es zu einem repräsentativen Landsitz aus. 1755 kam es in den Besitz von Maria Theresia. Neben dem Besuch der Prunkräume stellte der Abstieg in den Keller, der normalerweise nicht zugänglich ist, ein Highlight für die Gruppe dar. Nach der Verkostung eines frischen Grünen Veltliners in den Kellerräumlichkeiten ging es über einen unterirdischen Gang zur Orangerie. Angeschlossen an diese ist ein Tiergarten, der für seine weißen Esel bekannt ist. Durch diesen spazierten die Ausflügler ebenso wie durch den prachtvollen Barockgarten. 

Glück und Leid imperialer Hochzeiten

Ebenso rief die aktuelle Sonderausstellung „Imperiale Hochzeiten“ großes Interesse hervor. Sie zeigte Aspekte imperialer Hochzeiten, von der Brautwerbung bis zum Witwenstand. Hinter aufwendig inszenierten Feierlichkeiten verbargen sich oft berührende Schicksale. Habsburgs Hochzeiten waren selten Herzensangelegenheiten. Die Ausstellung zeigte, dass Kinder im heiratsfähigen Alter in der Regel Spielbälle der Politik waren und wenig Möglichkeiten der Mitsprache bei der Partnerwahl hatten.

Fisch schmausen im legendären Uferhaus 

Nach dem kulturellen Teil der Fahrt fand diese im Uferhaus in Orth an der Donau ihren kulinarischen Abschluss. Die berühmte Lokalität, herrlich direkt an der Donau gelegen, gibt es seit dem Jahr 1936. Beim Ausflug war ein Drei-Gang-Menü inkludiert. Dabei bot sich die Gelegenheit mit den „Karpfenlaibchen mit Erdäpfel-Sellerie-Püree“ eine der bekannten Spezialitäten des Hauses kennenzulernen. 

Fotos: Markus Artmann

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