Die zweite Vorrunde des Winzercup 2025 brachte eine spannende Entscheidung: Das Weingut Josef Vollath aus Weiden am Neusiedler See setzte sich gegen das Weingut Studeny aus dem Weinviertel durch und sicherte sich den zweiten Finalplatz.
Der von Journalist, Foodblogger und MONATSREVUE-Herausgeber Thomas Lenger organisierte Wettbewerb findet bereits zum dritten Mal statt. Bei jeder Vorrunde wird ein exklusives Fünf-Gänge-Menü serviert, begleitet von jeweils zwei Weinen. Die Gäste verkosten die Weine blind und entscheiden, welcher am besten zum jeweiligen Gang passt. Der Gewinner zieht ins große Finale im Mai ein.
Bereits im Februar konnte sich das Weingut Schneider aus Tattendorf für das Finale qualifizieren. Diesmal trafen die Teilnehmer im Restaurant Rosenbauchs in Ebreichsdorf aufeinander – mit einem knappen, aber verdienten Sieg für das Weingut Vollath.
Der Wettkampf in fünf Gängen
Den Auftakt bildete ein „6-Minuten-Ei mit Leithaland-Rohschinken & Bärlauch-Salsa“, begleitet von einem Welschriesling 2024 aus dem Burgenland und einem Grünen Veltliner „Obermarkersdorf“ 2024 aus dem Weinviertel. Mit 12 Stimmen Vorsprung ging der erste Punkt an das Weingut Vollath.
Beim zweiten Gang, gebratenes Wildfang-Welsfilet auf Safran-Risotto, setzte sich erneut der Burgenländer durch: Sein Gelber Muskateller 2024 gewann mit 14 Stimmen Vorsprung gegen den Sauvignon Blanc 2023 vom Weingut Studeny.
Doch das Weinviertel gab nicht auf: Beim dritten Gang, gebratener Schweinslungenbraten vom Leithaland-Schwein auf Grammel-Gröstl & wildem Brokkoli, holte sich Herbert Studeny mit seinem Riesling Urgestein Ried Triftberg 2023 gegen den Chardonnay Ungerberg 2023 von Vollath den ersten Punkt – der Spielstand verkürzte sich auf 2:1.
Die Vorentscheidung fiel im vierten Gang, einer geschmorten Lammstelze aus dem Almtal mit Bärlauch-Gratin. Hier konnte Vollath mit seiner Flaggschiff-Cuvée „Josef Rot 2021“ gegen den Grünen Veltliner Weinviertel DAC Reserve Ried Nussberg 2020 mit nur sechs Stimmen Vorsprung gewinnen und sich damit frühzeitig den Finaleinzug sichern.
Zum Dessert, einer Malakoffschnitte mit marinierten Erdbeeren & Tiramisueis, punktete das Weingut Studeny nochmals mit seiner Welschriesling Trockenbeerenauslese 2015, die sich gegen den Merlot 2022 von Vollath durchsetzte. Damit endete das Duell mit einem Endstand von 3:2 für das Weingut Vollath.
Finale im Mai – Letzter Finalplatz noch offen
„Es war wieder ein spannender und kulinarisch großartiger Abend mit der hervorragenden Küche von Franz Rosenbauch und zwei großartigen Winzern, die den Gästen nicht nur exzellente Weine servierten, sondern auch viele spannende Einblicke gaben“, freut sich Veranstalter Thomas Lenger.
Mit dem Weingut Vollath steht nun der zweite Finalist für das große Finale im Mai fest, das erneut im Restaurant Rosenbauchs stattfinden wird. Der dritte und letzte Finalist wird im April bei der dritten Vorrunde im DiMurrini in Weigelsdorf ermittelt. Dort treten „Die Schwertführerinnen“ aus Sooß gegen das Weingut „Gut Böheim“ aus dem Carnuntum an.
Die dritte Vorrunde sowie das Finale sind bereits ausverkauft. Wer dennoch ein besonderes kulinarisches Erlebnis genießen möchte, kann an einer der Winzercup-Sommertouren teilnehmen. Diese finden jeden Donnerstag im Juni statt: Mit dem Oldtimerbus von David Wunderl geht es zu allen drei Winzercup-Lokalen, wo jeweils zwei Gänge und zwei Weine serviert werden.
Weitere Informationen und Buchungen unter: www.winzercup.at.
