Was hat unsere Ernährung mit Gerechtigkeit zu tun? Gemeinsam mit Anna Gatschnegg von Südwind NÖ erkundeten die SchülerInnen die globale Verteilung von Lebensmitteln und Wohlstand. Auf vielfältige Weise wurde zu Welternährung und Ernährungssicherheit gearbeitet. Mit verschiedenen Getreidesorten und einer großen Weltkarte lernten die Teilnehmenden die Grundnahrungsmittel verschiedener geografischer Kontexte kennen und konnten ihr geografisches Vorwissen mit vielen neuen Eindrücken erweitern. Die SchülerInnen lernten über den Wasserverbrauch unterschiedlicher Lebensmittel sowie die Auswirkungen der Klimakrise auf unsere Ernährung. In Kleingruppen tauschten sie sich zu Rechten am Arbeitsplatz aus. Auch das Thema Lebensmittelverschwendung wurde diskutiert, denn weltweit landen 40% aller Lebensmittel nicht auf dem Teller.
„Regionale, saisonale, biologische und faire, oder sogar selbst angebaute Lebensmittel schmecken am besten! Neben dem FAIRTRADE-Gütesiegel gibt es mittlerweile viele andere Zertifikate. Wer sich einen besseren Überblick über das „Gütesiegel-Labyrinth“ verschaffen möchte, kann beispielsweise auf den Siegel-Check von Südwind zurückgreifen“, so die Veranstalter.
„Durch bewussten Konsum kann ein wichtiger Beitrag für eine gerechtere Gesellschaft geleistet werden. Wenn Verständnis dafür geschaffen wird, dass für ökologisch und sozial nachhaltig produzierte Produkte ein fairer Preis bezahlt werden muss, dann nützt das nicht nur den Produzierenden im Globalen Süden, also beispielsweise in den Anbauländern von Kakao, Kaffee oder Bananen sondern auch den lokalen LandwirtInnen in Niederösterreich“, heißt es in einer Aussendung. „Eine strenge Umsetzung des EU-Lieferkettengesetzes muss dafür sorgen, dass Unternehmen sowohl Menschenrechte als auch Umweltbestimmungen entlang ihrer gesamten Lieferkette einhalten“, so Südwind.
Foto: z.V.g. Südwind
