SPÖ fordert Aktion „40.000“ 

Die SPÖ möchte mit der „Aktion 40.000“ eine Jobinitiative für Langzeitbeschäftigungslose schaffen!

In einer gemeinsamen Pressekonferenz am 4. März 2021 forderten der Trumauer SPÖ-Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kollross und die SPÖ-Landtagsabgeordnete Karin Scheele eine Jobinitiative für Langzeitarbeitslose in Österreich. 
„Es wird Zeit, dass mit der Vogel-Strauss Politik der Bundesregierung Schluss gemacht wird“, kritisiert Kollross die Regierung. „Wir wissen, dass für bestimmte Berufsgruppen der Freie Markt nicht die Jobpolitik regeln wird, gerade jetzt in der Pandemie nicht. Daher haben wir mit der Aktion 40.000 an die Aktion 20.000 die 2017 ins Leben gerufen wurde, angeschlossen und eine Arbeitsamarktinitiative gestartet“, so der Nationalrat. Damals wurden Langzeitarbeitslose über 50 Jahre bei Gemeinden und sozialen Organisationen wieder in das Arbeitsleben integriert und einen gewissen Zeitraum wurden vom Bund die Kosten übernommen. „Damals hatten wir in Österreich 300.000 Arbeitslose, jetzt sind es über 500.000, 140.000 dieser sollen Langzeitbeschäftigungslose sein.
Die neue Aktion soll nicht nur auf 40.000 Langzeitbeschäftigungslose ausgeweitet werden, sonder es sollen auch jüngere, die seit mehr als einem Jahr keinen Job haben, in das Projekt eingebunden werden. „Im Bezirk Baden haben wir derzeit 7.459 Arbeitslose, das sind um 19,4 Prozent mehr als zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr. Für den Bezirk Baden sind es 3029 Langzeitbeschäftigungslose. 
Ausgeweitet soll das Projekt auch von 1 Jahr bei der Aktion 20.000, auf 2 Jahre bei der Aktion 40.000 werden. Dabei soll der Bund im ersten Jahr die gesamten Kosten tragen. Im zweiten Jahr sollen die ersten 6 Monate die Gemeinden 25 Prozent und die zweiten 6 Monate die Gemeinden 50 Prozent der Kosten übernehmen. „Wir könnten so 40.000 Menschen wieder in den Arbeitsprozess eingliedern“, so Kollross, der die Kosten für den Bund dafür mit 260 Millionen beziffert. 
Für Landtagsabgeordnete Karin Scheele ist das ein guter Weg. Ihr sind vor allem die Langzeitbeschäftigungslosen Frauen ein großes Anliegen. „Daher fordern wir auch für Frauen eine Qualifizierungoffensive sowie eine Corona Arbeitsstiftung für Frauen“.  
Regionales Schaufenster
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