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SPÖ: „Nein zur Breitspurbahn“

Die Abgeordneten Kollross, Kucharowits und Köllner und die Bürgermeister Jechne und Kocevar erteilen dem Projekt Breitspurbahn eine klare Absage

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Das Thema „Breitspurbahn“ bewegt bereits seit vergangenem Jahr die Gemüter – regions- aber auch länderübergreifend. So fanden sich die Abgeordneten Andreas Kollross aus dem Bezirk Baden, Katharina Kucharowits für Bruck und Max Köllner aus Neusiedl/See (Burgenland) gemeinsam mit den Bürgermeistern Thomas Jechne aus Mitterndorf und Wolfgang Kocevar aus Ebreichsdorf zusammen, um auf die Probleme im Zusammenhang mit der Bahn und die klare Ablehnung der SPÖ diesbezüglich hinzuweisen.

 

Das Projekt Stichwort „neue, chinesische Seidenstraße“ sieht eine Verlängerung der russischen Schienenstrecke vom bisherigen Endpunkt im ostslowakischen Košice in den Raum Wien vor. Befürchtet werden in dem Zusammenhang „eine Zunahme des LKW-Verkehrs und der Feinstaubbelastung, die großflächige Versiegelung einer riesigen Fläche für den Bau eines Megaterminals und Logistikzentrums und insgesamt eine noch stärkere Belastung für die Bevölkerung einer Region, die bereits im Verkehr erstickt und eine zusätzliche Steigerung nicht verträgt“, umreißt der Badener SP-Chef Abg.z.NR, Bgm. Andreas Kollross die Sachlage.

„Wir hegen die Befürchtung, dass vor dem Hintergrund der bevorstehenden Gemeinderatswahlen – in Anbetracht der Ablehnung zahlreicher ÖVP Bürgermeister und parteiübergreifender Initiativen gegen die Breitspurbahn – das Projekt vorübergehend auf Eis gelegt wurde und nach den Wahlen wieder aus dem Ärmel gezaubert wird -nicht zuletzt, weil die ÖVP wirtschaftliches Interesse hat, das Projekt umzusetzen “, so SPÖ-Landesgeschäftsführer Bürgermeister Wolfgang Kocevar und gibt weiters Einblick, was auf Landesebene bereits unternommen wurde: „Die SPÖ hat versucht, das Projekt auf Landesebene zu heben und hat einen Antrag im Landtag eingebracht, der sich gegen die Breitspurbahn richtete. Man hat von allen Fraktionen, außer der ÖVP, Zustimmung erhalten. Die ÖVP – die bekanntlich über eine absolute Mehrheit verfügt –  lehnte den Antrag jedoch ab obwohl ÖVP LR Ludwig Schleritzko noch im November allen BürgermeisterInnen der 33 Gemeinden im Bezirk Bruck bei einer Konferenz vollste Unterstützung des Landes NÖ in der Ablehnung dieses Projekts im Bezirk zusicherte.“ 

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