Verkehrsunfall mit 10 Kilometer Rückstau auf der A3

Schwierige Bergung nach Verkehrsunfall auf der A3

In den Nachmittagsstunden des 24. September 2020 wurde die Feuerwehr Pottendorf  zu einem Verkehrsunfall mit umgestürztem Anhänger auf die A3, in Fahrtrichtung Eisenstadt, alarmiert. Da es im Autobahnabschnitt zwischen der Landesgrenze Bgld. und der Autobahnabfahrt Hornstein unterschiedliche Alarmierungspläne gibt, wurde ebenfalls die Feuerwehr Neufeld/Leitha von der LSZ Bgld. zum Einsatz alarmiert. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde umgehend eine Erkundung durch den Einsatzleiter sowie eine Rücksprache mit der Polizei durchgeführt.

Aus bisher unbekannten Gründen kam ein Kleintransporter mit seinem Anhänger ins Schlingern, wobei der mit rund 2,5 Tonnen Wintergartenelemente (Glasfronten) beladenen Anhänger umstürzte und am 1. Fahrstreifen zum Stillstand kam. Nach entsprechender großräumiger Absicherung der Einsatzstelle durch die Polizei sowie der Asfinag konnte mit den Bergungsarbeiten begonnen werden. Um weitere Folgeschäden an den Fahrzeugen sowie an dem zerbrechlichen Ladegut zu vermeiden, gestalteten sich die Arbeiten sehr umfangreich und schweißtreibend. Nach Sicherung der Fahrzeugeinheiten konnte das Ladegut teilweise händisch sowie mittels Ladekrans des WLF-K auf einem entsprechenden Hänger umgeladen werden.

In weiterer Folge wurde der umgestürzte Anhänger aufgestellt, und das Gespann von der Autobahn entfernt. Durch das intensive Verkehrsaufkommen bildete sich jedoch rasch ein rund 10 Kilometer langer Rückstau, wobei die PKW`s bei der Abfahrt Pottendorf teilweise abgeleitet wurden, was wiederum zu Verkehrsproblemen im Großraum Pottendorf führte.

Fotos:  FF Pottendorf

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