Wanderausflug auf die Rudolf-Proksch-Hütte

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Idealer Ausflug mit kurzer Wanderung im Wienerwald

Wenn ihr einen angenehmen Nachmittagsauflug bei Schönwetter im Wienerwald sucht, dann ist die Rudolf-Proksch-Hütte am Pfaffstättner Kogel, einem Teil des Anningergebietes, eine ideale Entscheidung. Mit dem Auto kann man in der Einöde, einem Ortsteil von Pfaffstätten, auf einem erst vor kurzem großzügig angelegten, aber an schönen Wochentagen sehr rasch gefüllten, Parkplatz parken. 

Von dort geht man ca. eine dreiviertel Stunde einen Hohlweg entlang auf den Pfaffstättnerkogel. Auf 541 Meter Seehöhe kommt man direkt zur Rudolf-Proksch-Hütte. Neben der Hütte befindet sich die 1914 eröffnete und nach Anton Freiherrn von Klesheim benannte „Klesheim-Warte“. Diese bietet einen beeindruckenden Überblick über das Steinfeld bis hin nach Wien. Die  Rudolf-Proksch-Hütte wurde 1925 nach dem damaligen Obmann des Gebirgsvereins Rudolf Proksch (dem Großvater von Udo Proksch) benannt. Zu dem Areal gehört auch ein großzügig angelegter Wald-Spielplatz, der für Kinder ideal und übersichtlich gelegen ist. 

Bewirtschaftet wird die Hütte von der Familie Artner. Diese serviert in der Corona-Zeit von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 14 Uhr auch kleine Speisen zum Mitnehmen. Konsumiert dürfen diese laut Covid-Gesetz nur in einem Abstand von 50 Meter von der Hütte. Unter anderem gab es bei unserem Besuch ein eingebackenes Würstel (5 Euro), Schnitzelsemmel (7 Euro) und ein ausgezeichnetes Linsencurry (7 Euro). Als Nachspeise versuchten wir sehr gute Buchteln mit Vanillesauce (5 Euro) und  Waffel mit Vanilleeis (6 Euro). Aber auch die hausgemachten Mehlspeisen schmecken wirklich ausgezeichnet. der Kaffee ist ebenfalls sehr gut!

Wer die Speisen zum Mitnehmen und den herrlichen Ausblick von der Warte genossen hat, macht sich über einen Waldweg links von der Hütte wieder auf den Rückweg (ca. 35 Minuten). Dieser Weg führt relativ am Ende zur Einödhöhle und der Elfenhöhle. Bei diesen Höhlen handelt es sich um besonders geschützte Höhlen, die bereits 1928 zum Naturdenkmal erklärt wurden. Unzählige Fledermausarten finden hier ihren Winterschlaf, daher ist die Höhle von September bis Ende April auch gesperrt. Auf Informationstafeln rund um die Höhlen kann man sich über die Fledermäuse informieren und es sind auch einige Fledermaus Brutkästen aufgestellt.

Für die Wanderung mit Einkehr solltet ihr ca. 3-4 Stunden einplanen und ein festes Schuhwerk anziehen, da vor allem der Rückweg über die Einödhöhle über unwegiges Gelände führt. Man kann aber natürlich auch den Hohlweg zurückgehen. Die Wanderung ist für die ganze Familie, denn mit Waldspielplatz und den Höhlen sind auch für die Kinder interessante Stationen dabei! Schönen Ausflug auf die Rudolf-Proksch-Hütte!

Rudolf-Proksch-Hütte

Am Berg 391
2511 Pfaffstätten
Telefon: +43 69918107234
rudolfprokschhuette@gebirgsverein.at
rudolfprokschhuette@kabsi.at
www.facebook.com/UnsereProkschHuette/
www.facebook.com/rudolfprokschhuette/
„Genuss ist die schönste Form, das Leben bewusst wahrzunehmen“