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Großbrand in Leithaprodersdorf

Übergriff auf benachbarte Ställe verhindert

Am 31. August wurde die Feuerwehr Leithaprodersdorfum kurz vor 22.30 Uhr mit der höchsten Alarmstufe zu einem Brand in einem Wirtschaftsgebäude alarmiert. „Beim Eintreffen stand eine mit Stroh beladene Halle bereits im Vollbrand, unser oberstes Ziel war es von Anfang an, die angrenzenden Putenställe zu schützen, um so das Leben der Tiere zu retten“, so Verwalter BM Yannic Sommer von der Feuerwehr Leithaprodersdorf.

 

Gleichzeitig mit der Feuerwehr Leithaprodersdorf wurden auch zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung alarmiert. „Mit uns rückten die Feuerwehren Deutsch Brodersdorf (NÖ) und Neufeld mit der Drehleiter aus. Bereits auf der Anfahrt alarmiert Einsatzleiter Feuerwehrkommandant Hannes Heiss die Feuerwehren Loretto, Stotzing und Wimpassing nach, um eine effiziente Brandbekämpfung sicherzustellen“, erklärt Sommer und führt aus: „Insgesamt standen rund 170 Feuerwehrmitglieder im Einsatz sowie Rettung und Polizei, welche mitalarmiert wurden.“


Oberstes Ziel war die Rettung der gefährdeten Tiere. Die Brandschutzeinrichtungen verschafften der Feuerwehr Zeit, um die notwendigen Maßnahmen zu setzen. „Mittels vier Zubringleitungen wurde Löschwasser zum Brandherd befördert. Unter schweren Atemschutz wurden die Löschmaßnahmen durchgeführt. Schließlich konnten die Ställe gehalten werden und das brennende Stroh kontrolliert abtransportiert werden“ so der Verwalter.

 

Atemschutzträger nachalarmiert

 

„Aufgrund der anstrengenden Tätigkeiten wurde weitere Atemschutzträger aus Müllendorf und Großhöfleinnachalarmiert. Die Feuerwehr Eisenstadt unterstützte mit der mobilen Füllstation“, so Einsatzleiter Heiss. Die Feuerwehr Seibersdorf (NÖ) unterstütze bei Nachlöscharbeiten.

 

Nachlöscharbeiten dauern weiter an

 

„Aktuell befinden wir uns noch bei den Nachlöscharbeiten. Die Mannschaft unserer Feuerwehr wurde in Schichten aufgeteilt, gemeinsam mit unseren Nachbarn aus Deutsch Brodersdorfhalten wir vor Ort Brandwache“, erklärt Yannic Sommer. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich noch bis in die Nachmittagsstunden dauern. Die Brandursache ist derzeit unklar.

 

Aus Erfahrungen profitiert

 

Erst vor wenigen Jahren fand unweit des Brandherds eine große Abschnittsübung statt, dabei wurde die Zusammenarbeit mit mehreren Feuerwehren geübt. „Die gesammelten Erfahrungen gewährleisteten einen einwandfreien Einsatzablauf auch über die Bundesländergrenzen hinweg. Ich bin stolz auf diese gelebte Kameradschaft“, so Kommandant der Feuerwehr Leithaprodersdorf Hanns Heiss, der sich bei allen eingesetzten Kräften für die Unterstützung bedankt.

Fotos: FF Leithaprodersdorf & Monatsrevue

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