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Windkraft in der Region wird weiter ausgebaut 

Österreich will bis 2040 klimaneutral sein, dazu muss die erneuerbare Engerie massiv ausgebaut werden. Unsere Region ist dabei eine Vorbildregion mit den bestehenden Windparks in Ebenfurth, Tattendorf, Oberwaltersdorf, Pottendorf und Seibersdorf. In Trumau wurde mit dem Bau von 8 weiteren Anlagen begonnen. 

„Als Mitglied der Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf ist uns Klimaschutz in der Gemeinde Tattendorf ein besonderes Anliegen. Wir freuen uns daher, dass wir mit dem Windpark Tattendorf schon vor 10 Jahren ein klares Zeichen in Richtung erneuerbarer Energiezukunft setzen konnten“, berichtet Bürgermeister Alfred Reinisch. „Als Winzer habe ich natürlich auch ein persönliches Interesse daran, dass sich unser Klima nicht zu stark verändert, da zunehmende Trockenheit, häufigere Hagelvorkommen oder auch Spätfrost im Frühjahr den Weinbau beeinflussen“, so Reinisch. 

Fast genau vor 10 Jahren wurde der Windpark Tattendorf in Betrieb genommen. Seither liefern die acht Windräder mit einer Gesamtleistung von 16 MW Ökostrom für rund 10.000 Haushalte in der Umgebung.

Neben den 8 Anlagen im Windpark Tattendorf stehen angrenzend im Windpark Pottendorf weitere 15 Windräder und im Windpark Oberwaltersdorf 8 Anlagen, sowie 3 Windräder zwischen Pottendorf und Ebenfurth. Weiters gibt es im Windpark Seibersdorf 7 Windkraftanlagen und 2 weitere sind derzeit in Planung. 

In Trumau wurde vor kurzem an der B16 und der L156 mit dem Bau von 8 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 27,6 Megawatt begonnen. Der Windpark wird künftig umgerechnet rund 14.600 niederösterreichische Haushalte mit klimaneutraler Windenergie versorgen.

Während sich in Mitterndorf bei einer Volksbefragung 2014  eine knappe Mehrheit gegen den Bau der 7 geplanten Windräder aussprachen, stimmte im selben Jahr in Ebreichsdorf eine Mehrheit für die geplanten 13 Windräder. Doch seither ist die Realisierung ins Stocken gekommen. „Es gab zahlreiche Einsprüche gegen das Projekt und laut Wien Energie wurden jetzt alle offenen Fragen beantwortet“, so der Ebreichsdorfer Bürgermeister Wolfgang Kocevar. „Dass, wie Umweltministerin Gewessler behauptet hat, die Verfahren für Windräder durchschnittlich 7,5 Monate dauern, kann ich nach mehr als 10 Jahren nicht bestätigten“, kritisiert Kocevar. Für die Gemeinde soll dadurch ein hoher finanzieller Schaden entstanden sein. „Hätten wir in den 10 Jahren die Windräder schon in Betrieb, hätten wir mit dem Geld 10 Kindergärten bauen können“, so Kocevar, der aber weiterhin darauf hofft, dass es endlich grünes Licht auch für grünen Strom in Ebreichsdorf gibt! 

Regionales Schaufenster
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