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Rolling Loud, Tag 1

Hitze, Staub und viele Einsätze für die Rettungskräfte

Der erste Tag des „Rolling Loud“ Festivals in Ebreichsdorf ist geschafft. Die Anreise verlief bis zum frühen Nachmittag relativ reibungslos, doch gegen Abend kam es zu erheblichen Staus, die sich auf der B210 bis nach Oberwaltersdorf erstreckten. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens musste die Abfahrt der A3 bei Ebreichsdorf Nord von der Polizei kurzfristig gesperrt und der Verkehr über Ebreichsdorf West umgeleitet werden, was zu Verzögerungen führte.

Trotz der Strapazen feierten die knapp über 50.000 Besucher ihre Stars auf den zwei Bühnen. Allerdings gab es viel Kritik an den hohen Getränkepreisen und der unzureichenden Anzahl von nur vier Wasserstellen für die riesige Menschenmenge, wie krone.at berichtete. Zusätzliche Enttäuschung verursachten kurzfristige Absagen von Künstlern wie Flo Milli, Billa Joe, Sexy Red und City Morgue. Doch Acts wie der Wiener Money Boy und Superstar Nicki Minaj sorgten für gute Stimmung.

Den ganzen Tag über waren die Rettungskräfte auf und um das Gelände im Dauereinsatz. Zahlreiche Patienten mussten versorgt, einige ins Krankenhaus transportiert werden. Bei der Abreise kam es zu weiteren Zwischenfällen: Mehrere bewusstlose Personen wurden am Bahnhof gemeldet und viele Besucher verletzten sich, als sie versuchten, Absperrgitter zu überwinden. Die Polizei war stark gefordert, um die Menschenmassen auf den vorgesehenen Wegen zu halten und es kam zu langen Wartezeiten bei der Abreise mit dem Pkw.

288 Personen am Gelände von Sanitätern versorgt!

„Am ersten Tag wurden insgesamt 288 Personen durch das Sanitätspersonal von Rotem Kreuz, Samariterbund und Johanniter Unfallhilfe versorgt und 17 Personen in die naheliegenden Krankenhäuser gebracht. Es handelt sich dabei um Knöchelverletzungen und Kreislaufproblemen, klassische Themen bei einem Festival. Die meisten Personen konnten auch schnell wieder zurück aufs Festivalgelände, um weiter zu feiern“, erklärt Einsatzleiter Manuel Strasser, Rotes Kreuz Baden.

Gegen 2 Uhr früh beruhigte sich die Lage, und die meisten Besucher hatten das Gelände verlassen. Heute und morgen stehen den Einsatzkräften zwei weitere herausfordernde Tage bevor.

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