„Community Nurse“ für Trumau!

EU-Gefördertes Gesundheits-Projekt startet am 1.Mai 2022

Die Marktgemeinde Trumau hat sich um das von der EU geförderte Projekt der „Community Nurse“ beworben und den Zuschlag für eine der 150 geförderten Stellen erhalten. „Wir freuen uns natürlich sehr über die Förderung von 285.000 Euro durch die EU, wir hätten aber das Projekt in jedem Fall heuer gestartet und dafür auch die norwendigen Mittel bereits im Budget vorgesehen“, so Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kollross (SPÖ). Das Projekt soll am 1. Mai mit der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin Lisa Neumayr (26) als Trumauer „Community Nurse“ starten. „Im wesentlichen sind es drei Aufgabenfelder, die hier abgedeckt werden sollen. Zum einen sind es präventive Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in den Kindergärten und Schulen. Zum zweiten soll die Community Nurse vor allem die ältere Generation in Fragen der Pflege und Vorsorge betreuen und beraten. Weiters soll sie pflegende Angehörige beraten und bei Anträgen und den unterschiedlichen Möglichkeiten beraten und betreuen“, so Kollross. „Wir wollen damit auch einer sozialen Verwahrlosung vorbeugen.“

Dafür soll eigens im Sozialzentrum ein Büro eingerichtet werden, in dem man sich beraten lassen kann. „Ich werde aber auch auf die Betroffenen zugehen und sehe es auch als aufsuchende Arbeit, Information und Hilfestellungen anzubieten“, so die diplomierte Gesundheitsexpertin Lisa Neumayr, die derzeit im Krankenhaus in Mödling tätig ist.

„Wir werden unsere Community Nurse aber nicht allein stehen lassen“, betont Vizebürgermeisterin Sabina Stock. „Wie haben daher einen Gesundheitsbeirat, der aus unseren Ausschussmitgliedern des Sozialausschuss sowie Vertretern des Elternvereins, der Schule, der Pensionisten sowie sozial engagierten Bürgern, wie die ehemalige Vizebürgermeisterin Ruth Gabriel besteht, gegründet“, so Stock.

Das Pilotprojekt soll vorerst mit 20 Wochenstunden für die Community Nurse starten, es ist aber eine Ausweitung auf Vollzeit geplant. „Wir wollen damit für die Bürgerinnen und Bürger eine umfangreiche und kompetente Beratung in Gesundheits- und Pflegefragen bieten und das Projekt auch nach den ersten drei geförderten Jahren fortsetzen“, so Bürgermeister Andreas Kollross.

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