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ÖVP will Unterschriften gegen Bauprojekt sammeln

Die VP-Pottendorf macht gegen ein geplantes Bauprojekt in Pottendorf mobil und sammelt Unterschriften!

In einer Pressekonferenz am 10. Juni 2022 kündigte die ÖVP Pottendorf an, dass sie gegen ein vor kurzem präsentiertes Bauprojekt in der Leitha Straße, Unterschriften für eine neuerliche Behandlung im Gemeinderat sammeln wird.

„Wir können dieses Vorhaben in dieser Form nicht akzeptieren, denn Pottendorf darf nicht Pottenstadt werden“, so der Geschäftsführende Gemeinderat Gerhard Pfneiszl. „Von der ersten Erwähnung im Bauausschuss bis zum Beschluss des Weiterentwicklungskonzeptes im Gemeinderat sind nur 12 Tage verstrichen. Wir als VP-Pottendorf haben gegen dieses Projekt gestimmt“, so Gemeinderat Ing. Richard Lanmüller.

Auf einer Fläche von 13 Hektar sollen ein Billa Plus, ein neues Sportzentrum, eine Kleingartensiedlung und fast 600 neue Wohnungen in mehreren Bauschritten in den kommenden 15 Jahren entstehen. „Das einzigartige an diesem gigantischen Vorhaben ist, dass mit nur einem Grundsatzbeschluss die gesamte Zukunft unserer Gemeinde entschieden wird“, so Lanmüller.

„Für die Baulandwidmungen sollen Entwidmungen im Ortsteil Wampersdorf stattfinden, wovon eine Vielzahl von privaten Grundeigentümern betroffen sind. Ganz bewusst werden 15 Jahre Dauerbaustelle in Kauf genommen. Dieses schlagartige Wachstum ist ein Anschlag auf unsere Bevölkerung und den dörflichen Charakter unserer Gemeinde“, so der Gemeinderat weiter.

„In den letzten Tagen haben uns viele besorgte Bürger kontaktiert, die mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind. Wir sind gegen dies Explosion und diese überfallartigen Bauvorhaben. Pottendorf darf wirklich nicht Pottenstadt werden“, so Pfneiszl.

In den kommenden Tagen will die ÖVP persönlich bei der Bevölkerung Unterschriften sammeln, um damit das Projekt noch einmal im Gemeinderat zu behandeln. Wie genau die Unterschriftenaktion aussehen wird, will man jetzt planen und in den kommenden Tagen bekannt geben. „Mit der Unterschriftenaktion wollen wir bewirken, dass das vielleicht noch einmal überdacht wird und vielen GemeindebürgerInnen die Plattform bieten, dass wir als Sprachrohr für sie fungieren können“, so Lannmüller.

„Wir haben den Grundsatzbeschluss gemeinsam mit der FPÖ und dem Forum getroffen, um die Eckpfeiler des Projektes einzuschlagen“, so Bürgermeister Ing. Thomas Sabbata-Valteiner in einer ersten Stellungnahme. „Es ist nur ein Grundsatzbeschluss, jetzt reden wir darüber selbstverständlich mit allen Parteien und alle weiteren Details müssen erst in den Ausschüssen besprochen und dann beschlossen werden. Weiters haben wir begonnen, die Bevölkerung über das Projekte zu informieren und aufzuklären. Es ist noch einiges zu tun wo wir Änderungen natürlich einfließen lassen können. Und darüber muss der Gemeinderat erst beraten und die Einzelbeschlüsse fassen“, so der SP-Bürgermeister.

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