Insgesamt 15 F2-Piloten gingen an den Start, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Unter ihnen war der Pottendorfer Dennis Wunderl, der trotz technischer Probleme im Training und einem schwierigen ersten Vorlauf eine bemerkenswerte Leistung zeigte.
Der Renntag begann für Wunderl nicht optimal. Im ersten Vorlauf hatte er mit einem Leistungsdefizit zu kämpfen, da sein Wagen nur auf drei Zylindern lief. Trotzdem schaffte er es, sich den vierten Platz zu sichern – eine beachtliche Leistung unter diesen Umständen.
Dank einer schnellen und effektiven Reparatur konnte Wunderl im zweiten Vorlauf wieder angreifen. Er fuhr ein nahezu perfektes Rennen und erreichte den zweiten Platz. Dabei gelang es ihm auch, die schnellste Rennrunde zu fahren. Dieser Erfolg gab ihm das nötige Selbstvertrauen und den Schwung für den dritten Vorlauf, den er souverän gewann. Erneut stellte er die schnellste Rennrunde auf und qualifizierte sich damit als Tageszweiter für das A-Finale.
Im A-Finale zeigte Wunderl erneut seine Klasse und fuhr als Zweitplatzierter über die Ziellinie. Doch das Highlight des Abends sollte noch kommen: das Grande Finale, bei dem alle 15 F2-Piloten gleichzeitig antraten. Unter Flutlicht, das für eine besondere Atmosphäre sorgte, musste Wunderl aus der letzten Startreihe um den Sieg kämpfen.
Der Finallauf war geprägt von Spannung und Dramatik. Zwei rote Flaggen und insgesamt drei Restarts sorgten für ein nervenaufreibendes Rennen. Doch Wunderl behielt die Nerven und beendete das Grande Finale als Zweiter. Damit sicherte er sich auch den zweiten Platz in der Tageswertung.
Ein gelungener Renntag für Dennis Wunderl, der trotz aller Widrigkeiten seine Klasse und seinen Kampfgeist unter Beweis stellte. Besonders bemerkenswert war, dass er als einziger Fahrer stets in Schlagdistanz zum Tagessieger Bernd Herndlhofer blieb. Mit dieser Leistung hat sich Wunderl als aufgehender Stern im Stockcar-Sport etabliert und wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für ihn bereithält.
Fotos: z.V.g.
