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Petition gegen Großprojekt 

VP- sammelte Unterschriften gegen das Projekt

Wie berichtet haben Pläne eines großen Bauprojektes in der Wiener Neustädterstraße in Pottendorf bei der ÖVP für Aufregung gesorgt. In den kommenden 15 Jahren sollen am Ortsrand von Pottendorf ca. 600 Wohnungen, eine Kleingartensiedlung, ein neuer Fußballplatz und ein großer Lebensmittelmarkt errichtet werden. Vor allem die Wohnungen und der damit verbunden Zuzug, sorgen bei der ÖVP für Aufregung. Daher wurde noch vor dem Sommer eine Petition gegen das Projekt gestartet. 

„Mehr als 1.200 Bürger:innen haben sich bis heute gegen das Großprojekt ausgesprochen“, heißt es in einer Aussendung der ÖVP. Die Unterschriften wurden auf Listen sowie über das Internet gesammelt. „Wir fordern weiterhin, dass das Projekt parteiübergreifend im Bauausschuss überarbeitet wird. Entsprechend unseres bereits eingebrachten Antrags im Gemeinderat muss eine deutliche Redimensionierung des Projektes erfolgen.

Ebenso soll die Bevölkerung in die Erstellung eines lebens- und umweltfreundlichen Ortsentwicklungskonzeptes eingebunden werden“, so die VP in ihrer Aussendung. Die Liste der Gründe, warum die ÖVP gegen das Projekt ist, ist lange:  „Übermäßiges ungesundes Wachstum, unnötige Bodenversiegelung, mangelnde Gesundheitsversorgung, steigende Verkehrsbelastung, Schulengpass, Verlust des Dorfcharakters, überdimensionierter und kostenintensiver Sportplatz, Schrebergärten entlang der Hauptverkehrsstraße, das Projekt kann in dieser Größenordnung nur, durch Rückwidmungen realisiert werden“, so die Volkspartei. Sie fordert eine öffentliche Diskussion über das Projekt und wirft dem Bürgermeister vor, dass Projekt hinter verschlossenen Türen zu verfolgen. 

Dem widerspricht der Bürgermeister. „Ich habe bereits im Juni zu einem Gespräch geladen, wo wir vereinbart haben, dass die ÖVP sich nach zwei Wochen mit ihren konkreten Vorstellungen meldet“, so Bürgermeister Ing. Thomas Sabbata-Valteiner.  „Es kam lange nichts, erst vor kurzem gab es dann mit einem VP-Vertreter zwei konstruktive Gespräche“, erklärt der Ortschef. Die ÖVP habe ihm bisher nur mitgeteilt, dass sie eine Reduktion der Wohneinheiten fordere, mehr ist ihm derzeit noch nicht bekannt. „Aber wir sind derzeit weiter im Gespräch“, betont er. Zu den Unterschriften meint der Bürgermeister: „Mir sind diese bisher nicht bekannt, daher kann ich auch nicht sagen, ob es sich tatsächlich um Pottendorfer Bürger handelt, da die Unterstützung auch online möglich war“, so der Ortschef. Angeblich soll sogar jemand im Namen des Bürgermeisters die Petition unterstütz haben.

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