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Erste Kriegsflüchtlinge in Ebreichsdorf untergebracht!

Die ersten Kriegsflüchtlinge haben ihre Unterkunft in Ebreichsdorf bezogen

Vorige Woche am Donnerstag hat die Stadtgemeinde Ebreichsdorf einen Aufruf für Spenden und Bereitstellung von Unterkünften an ihre Bürger gerichtet. Am Sonntag Nachmittag konnten die ersten neun Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ihr Quartier beziehen und das in einem kompletten Einfamilienhaus. Bürgermeister Wolfgang Kocevar ist unglaublich stolz auf den Zusammenhalt in seiner Stadt. 

Dank Familie Krügl, die ihr leerstehendes Nachbarhaus ohne lange zu überlegen zur Verfügung gestellt hat, fühlen sich die Flüchtlinge schon jetzt sicher und sind ihren neuen Vermietern unendlich dankbar. Bürgermeister Wolfgang Kocevar und Stadtrat Thomas Dobousek haben nicht nur die Unterkunft vermittelt, sondern beim Einzug mit angepackt und die aus dem Kriegsgebiet geflüchtete Großfamilie herzlich willkommen geheißen.  „Wir sind eine Stadt mit Herz! Das war seit Beginn der Krise in der Ukraine zu spüren. Ich erhielt unzählige Angebote unserer Bevölkerung, die den Menschen in der Ukraine helfen wollen. So wie Familie Krügl, denen ich stellvertretend für alle Unterkunftsgebern meinen großen Dank ausspreche, und die es möglich macht, dass eine Großfamilie in dieser Notlage in ihrem Familienverbund in einer Unterkunft zusammenbleiben kann.“ 

Es handelt sich um sechs Frauen und drei Kinder, wovon eine junge Frau weiterhin hier von Österreich aus für eine internationale Firma arbeiten kann. Somit ist eine gewisse Grundversorgung für die Familie ebenfalls einigermaßen gewährleistet. Zwei andere Frauen sind ausgebildete Lehrerinnen und haben bereits angeboten Unterricht in ukrainischer Sprache auch für weitere ankommende Flüchtlingskinder durchzuführen.

„Schön, dass wir zusammen so schnell und unbürokratisch helfen konnten! Ich bin mir sicher, dass wir die Menschen auf der Flucht auch im Alltag weiterhin gut unterstützen und begleiten werden.“, ergänzt Stadtrat für Soziales Thomas Dobousek.

Wer eine Unterkunft bereitstellen kann und möchte, den bittet die Stadtgemeinde Ebreichsdorf dies im Rathaus bekannt zu geben (02254/72218-0). Bei Sachspenden wird weiterhin um Zurückhaltung gebeten. Die Spenden seien zwar grundsätzlich sinnvoll und notwendig, doch die unkontrollierte Abgabe von Altkleidern etc. führt schnell zu überfüllten Lagern. Grundsätzlich unterstützen Hilfsorganisationen koordiniert und stellen diverse Utensilien für die Basisversorgung zur Verfügung. Sollte dennoch tagesaktueller Bedarf an bestimmten Sachspenden bestehen werden diese zielgerichtet in den diversen Facebook Gruppen, oder auf der Homepage der Stadtgemeinde veröffentlicht.  

Bild Christian Pusch

STR Thomas Dobousek, Johann Ebner und Katharina Zaslavska (Bekannte und „Ersthelfer“ der ukrainischen Flüchtlinge), Bgm. Wolfgang Kocevar, neun geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer und die Unterkunftgeberin Magdalena Krügl (rechts an der Fahne)

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