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„Natur im Garten“ Landesförderung

Marktgemeinde Oberwaltersdorf und Gemeinde Blumau-Neurißhof erhalten „Natur im Garten“ Landesförderung

Als „Natur im Garten“ Gemeinde bekennen sich Oberwaltersdorf und Blumau-Neurißhof zur öffentlichen Grünraumpflege nach folgenden Kriterien: Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel sowie Torf. Das Land Niederösterreich gewährt für Investitionen, die die nachhaltige Gestaltung und Pflege von öffentlichem Grünraum für die Bevölkerung ermöglichen, eine spezielle „Natur im Garten“ Förderung.

Für nachhaltige pflanzliche Umgestaltungen in Oberwaltersdorf und der Umgestaltung des Ortszentrums nach den ökologischen Kriterien von ‚Natur im Garten‘ in Blumau-Neurißhof wurden Landesförderungen eingeholt, die als Beitrag für Arten-, Klima- und Umweltschutz zu verstehen sind. Dies bedeutet einen weiteren Schritt, Niederösterreich als ökologisches Gartenland Nummer 1 in Europa zu positionieren“, informiert LAbg. Christoph Kainz über die naturnahen Umgestaltungen. „Die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein haben im Bezirk Baden und in Oberwaltersdorf und Blumau-Neurißhof einen besonders hohen Stellenwert. Wenn Grünräume in Niederösterreich naturnah und zum Schutz von Nützlingen gestaltet und gepflegt werden, wird unser Bundesland der Verantwortung und Vorbildrolle unseren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber gerecht.“

Wir freuen uns, durch die Umgestaltung von Grünflächen entlang der Hauptstraße, vor dem Gemeindeamt, am Kirchenplatz und vor der Schule ein aktives Zeichen gegen den Klimawandel direkt vor der eigenen Haustüre zu setzen“, betont Bgm. Natascha Matousek. Ziel des Projekts war es bestehende Rasenflächen und Sommerblumenbeete mit artenreichen und ausdauernden Staudenbeetmischungen unzuwandeln, die über die gesamte Vegetationsperiode blühen, ökologisch wertvoll wie auch ästhetisch anspruchsvoll sind. 

Wir freuen uns, durch die Neugestaltung von Pflanzenbeeten im Ortszentrum rund um Sitzmöglichkeiten zum Verweilen die Lebensqualität weiterhin zu erhöhen. Unsere Gemeindemitarbeiter sind für die ökologische Pflege extra von ‚Natur im Garten‘ geschult worden, um hier optimal mit der Natur arbeiten zu können“, informiert Bgm. René Klimes.

Insgesamt soll die Lebens- und Aufenthaltsqualität in den beiden Gemeinden verbessert werden.

Aktuell verzichten 484 Städte und Gemeinden in Niederösterreich bei der Pflege der öffentlichen Grünräume auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Dünge- und Pflanzenschutzmitteln sowie auf Torf. 9 von 10 Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern wünschen sich naturnah gepflegte öffentliche Grünräume. Diese Grünflächen sind für Bewohnerinnen und Bewohner ein wichtiger Ort zum Verweilen und Aktivsein.

Hintergrund

Chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel werden bei der ökologischen Pflege durch biologische Mittel bzw. durch den Einsatz mechanischer oder thermischer Verfahren, wie Heißwasser, Flämmen oder Heißschaum, ersetzt. Gemeinden verzichten auf chemisch-synthetische Düngemittel und arbeiten mit organischen Düngern und Pflanzenstärkung, was den Aufbau und die Erhaltung eines gesunden Bodens gewährleistet: Pflanzenvielfalt, dauerhafte Bepflanzungen mit Stauden und Gehölzen, Bodenpflege und die Schaffung natürlicher Nischen können Pflegearbeiten wie Bewässerung, Unkraut jäten oder auch Pflanzenschutzmaßnahmen minimieren. Die „Natur im Garten“ Gemeinden zeigen so, wie sich ansprechende Grünflächengestaltung mit Ökologie und Naturnähe verbinden lässt. Laufende Beratungen, ein jährlich angebotener Grünraumpflegelehrgang und Webinare von „Natur im Garten“ Expertinnen und Experten unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden bei der täglichen Arbeit auf den Grünflächen.

Regionales Schaufenster
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